1.Herren Berichte

 


1.Herren retten noch Punkt mit Treffer in der Nachspielzeit gegen Hilalspor

Das Ende heute mal zuerst......

Als der Abpfiff ertönte, empfand sicherlich jeder Frohnauer -zumindest aber der Autor dieses Berichts- ein Gefühl-Mix aus Freude, Enttäuschung, Erleichterung und Ratlosigkeit. Letzteres aufgrund der vorzunehmenden Einordnung des Remis in seiner Bewertung. Vordergründig kann man sicherlich ausgelassen einen Punktgewinn feiern, wenn man in der 91. Minute den Ausgleich erzielt.....geht man in die genauere Analyse, ist es dann doch nicht ganz so einfach. 

Unsere Mannschaft hatte nach Anpfiff schnell das Zepter übernommen und kontrollierte mit Ballbesitz die komplette erste Halbzeit das Spiel. Aber eben auch nicht mehr. Versuche, aus dem Spiel heraus diese Spielkontrolle in Torchancen umzusetzen gelangen kaum. Im Grunde gab es zwei gute Gelegenheiten: Zunächst scheiterte Lemgau in Min. 20 aus gut 10 Metern und relativ spitzem Winkel am Keeper, dann Przesang nach Zuspiel ins Zentrum und guter Ballmitnahme mit der Brust frei vor dem Tor knapp neben den Pfosten. Hilialspor ohne echte Tormöglichkeit in Halbzeit 1. Auch in Halbzeit 2 ließ die FSC-Abwehr kaum was ernsthaft Gefährliches zu. Miesner und Bärwolff nach Standarts jedoch auch nur halbwegs gefährlich. Es dauerte bis zur 65. Minute. Da gab es eine Ecke für die Gäste. Die scharfe Eingabe wurde nicht konsequent verteidigt und unsere Abwehr wirkte in dieser Situation etwas überrascht. Der Hilal-Stürmer handlungsschneller und drückt den Ball über die Linie.

Mit der Führung im Rücken die Gäste nun bissiger und mit mehr Dynamik. Bei uns hingegen sorgte das Gegentor sichtlich für Nachwehen und so war Hilalspor ab diesem Zeitpunkt voll drinn in der Partie. Wir verteidigten diese Phase aber weiterhin ordentlich und so verblieb ein Duell auf Augenhöhe, bei dem sich beiden Teams meist im Mittelfeld neutralisierten und auf beiden Seiten nur wenige echte Torszenen entstanden.

In Minute 84 wechselte unser Trainerteam dann Krentzel ein, weiterer Stürmer, volles Risiko! Dieses Risiko ließ einen langen Ball aus der Abwehr der Gäste den Stürmer von Hilalspor frei durchbrechen, er fiel dann aber auf Höhe des aus dem Tor herauseilenden Bunzel, nachdem er den Ball an ihm vorbeilegte. Der Schieri gab Bunzel Gelb, was in dieser Situation sehr glücklich für uns war, wollte der Schieri einen FSC Spieler noch auf Ballhöhe ausgemacht haben. Jedoch war Bunzel laut eigener Aussage incl. der des Schiedsrichterbeobachters und einiger Hilal-Spieler unschuldig. Er hätte ihn gar nicht berührt. Wie auch immer, das Spiel weiter offen, drei Minuten Nachspielzeit.  

Ein langer Abschlag fand dann den Kopf von Przesang, der auf den sich im Rücken des Innenverteidigers lösenden Krentzel verlängerte. Der behielt die Nerven und netzte frei vor dem Keeper ein. Ausgleich in Minute 90+1. Die Gäste sichtlich geschockt, schliefen in direktem Gegenzug nach Balleroberung des Anstoßes durch uns wohl noch, wodurch Jürgens über außen durchdribbeln konnte und sein Zuspiel den frei vor dem Tor stehenden Krentzel fand, der jedoch wohl etwas überrascht aus drei Metern den Ball über die Latte setzte. Das wärs gewesen! Zwei Krentzel Tore in der Nachspielzeit! Doch es bleib leider bei dem Einen. Auch dadurch verließ man mit Abpfiff der Begegnung den Platz trotz des späten Ausgleichs mit gemischten Gefühlen.  

Im Fazit bleibt festzuhalten: 60 Minuten den Gegner aus starker Defensive herraus beherrscht, aber zu wenig Torgefahr dabei kreiert. Dann nach Rückstand nie aufgegeben, dagegengehalten und verdient den Ausgleich geschafft. Am Ende müssen und können nach dem Spielverlauf über 90 Minuten wohl beide Teams mit dem Remis zufrieden sein. 

Unsere Truppe setzt damit die ungeschlagene Serie fort, hat aus 7 Spielen bei 4 Siegen und 3 Remis 15 Punkte geholt. Nun steht eine englische Woche ins Haus, Donnerstag ist man zu Gast beim TSV Rudow, Sonntag bei den Spandauer Kickers. Mal sehen, ob die Serie hält. 


Auswärtssieg mit Reifeprüfung bei Dersimspor lässt 1. Herren Erfolgsserie fortsetzen  

Durch den Ausfall von u.a. Walter, Bärwolf und Peuschel musste unser Trainerteam die Startformationen etwas umbauen, nicht unbedingt optimal vor so einem Auswärtsspiel.

Die Gastgeber dann auch von Beginn an aggressiv, immer wieder mit hohem Pressing und läuferischem Aufwand. Damit und mit den Zuschauern im Rücken entwickelte sich auf dem kleinen Platz eine hektische Anfangsphase. Unsere Defensive aber noch stabil und Dersimspor somit ohne Treffer in ihrer guten Anfangsphase. Es dauerte dann doch so ca. 10 bis 15 Minuten, ehe unsere Mannen halbwegs ins Spiel kamen. Cakir war dann die erste Chance im Spiel vorbehalten, der Pfosten verhinderte aber die Führung. Es war dann aber Dersimspor, die es drei Minuten später besser machten: Mit einem fulminanten Abschluss nach Unordnung in der Abwehr aus 12 Metern. 0:1 - Ärgerlich, fanden wir doch gerade besser ins Spiel. In der Folge die Gäste mit einer deutlich besseren Zweikampfquote und wesentlich agiler und bissiger, man hatte den Eindruck, es waren drei “Rote“ mehr auf dem Feld. Trotzdem kamen wir durch Lemgau (Fallrückzieher) und Schöning (Kopfballverlängerung auf die Latte) zu guten Ausgleichsmöglichkeiten (25./30.Min.). Dersimspor immer wieder vor allem nach Ballverlusten unseres Aufbauspiels gefährlich. 

In Minute 38 erhielten sie dann einen Freistoß direkt am Strafraumeck, der von Aktürk sehenswert verwandelt wurde. 0:2 ! Man fühlte sich an das Spiel aus der letzten Saison erinnert. Es war fast eine Kopie: Bissige Gastgeber kauften uns den Schneid ab und führten mit 2 Buden. Wir fanden im Mittelfeld gegen den Ball im Grunde gar nicht statt, mit Ball wurden wir mehr oder weniger nur durch lange Bälle oder Standards gefährlich. So auch in der 44. Minute, als Przesang nach Ecke aus 5 Metern (noch) über das Tor nagelte. So ging man, -wie in der Vorsaison- mit 0:2 in die Pause.  

Das war in Halbzeit 1 von allem zu wenig: Zu wenig Leidenschaft, zu wenig Aggressivität, zu wenig Laufbereitschaft, zu wenig Kaltschnäutzigkeit vor dem Tor.
Insgesamt war man mithin als Zuschauer geneigt, wenig optimistisch in Hälfte 2 zu blicken.  

Gleich in der ersten Aktion aus der zweiten Hälfte dann die Schlüsselszene im Spiel: Miesner vertendelte völlig unnötig ein ungenaues Zuspiel von Bunzel, die Gastgeber dadurch mit zwei Mann vor unserem Keeper, der aber mit einer Riesentat das 0:3 im 1 gegen 1 vereitelte. Fällt hier das dritte Tor, wäre es das wohl gewesen. Aber wie Fußball so ist, befördert Przesang etwas holprig im direkten Gegenzug ein Zuspiel nach langem Ball in der 16ner aus Nahdistanz ins Tor: Anschlusstreffer und alles wieder offen. Nicht mal eine Minute zuvor noch dem Tod entronnen. Das war wohl dann auch der Startschuss für unsere Elf! Endlich kamen wir in die Zweikämpfe, hatten eine hohe Laufbereitschaft und wirkten viel sicherer und zielstrebiger im ganzen Spielaufbau. Wir übernahmen zunehmend die Kontrolle und drängten auf den Ausgleich, ohne (noch) zwingend zu sein. Die gelb-Rote Karte des einen Innenverteidigers in Minute 65 wegen Meckerns spielte uns dann natürlich in die Karten.

Der Ausgleich dann in Minute 70 erneut durch Przesang, der eine scharfe Eingabe des immer stärker werdenden Lemgau verwandelte. Nur weitere drei Minuten später dann eine schöne Kombination durch das Zentrum, die Presang frei vor das Tor spielte, der umkurvte den Keeper und schloss aus spitzen Winkel so scharf ab, dass der Verteidiger den ohnehin ins Tor gehenden Ball nur noch über die eigene Torlinie drücken konnte. (73.) Spiel gedreht! Wahnsinn! Und das nicht unverdient. In der Folge waren wir dem vierten Tor näher als Dersimspor dem Ausgleich, wenngleich durch den kleinen Platz immer wieder schnell gefährliche Situationen entstanden, die wir aber gut verteidigten.  

In Minute 89 konnte Cakir dann ein weiteres Zuspiel vom sich über außen durchsetzenden Lemgau einnetzen und der Drops war gelutscht. Dieser Umstand ließ dann bei einigen Spielern von Dersimspor wohl die Sicherungen durchbrennen. Nach einer (völlig berechtigten) roten Karte wegen Nachschlagens attackierten Dersimspieler den Schieri, der in der Folge daraus noch weitere zweimal Rot gab. In der verbleibenden Spielminute hätte Lemgau dann selbst noch das fünfte Tor machen müssen, er vergab aber frei vor dem Torwart.  

Nach Abpfiff natürlich aufgebrachte Gastgeber, die ihrem Frust auf und neben dem Platz gegenüber dem Gespann bedrohlich Luft machten. Am Ende kam soagr noch die Polizei, aber alle auch sicher nach Hause.

Respekt an die Truppe, die es geschafft hat, das Spiel zu drehen und in einer hitzigen Athmosphäre die Nerven zu behalten, sowie sich selbst am Schopf aus dem Dreck zu ziehen. Doch auch das Glück ermöglichte diesen Erfolg, das muss man hinsichtlich der genannten Schlüsselszene gleich zu Beginn der 2.Hälfte zugeben.  

Aber sei es drum, am Ende zählt der Auswärtssieg und weitere 3 Punkte auf dem Konto. Mit 14 Zählern aus 6 Spielen ist man nun sogar Dritter! Allerdings resultieren alle 4 Siege aus Spielen gegen die vier Tabellenlletzten. Insoweit weiß jeder die Situation einzuordnen und hebt nicht ab. Freuen über die Momentaufnahme des Tabellenbilds darf man sich aber.  

Am kommenden Sonntag ist Hilalspor zu Gast am Poloplatz. Der Aufsteiger mit drei Siegen gestartet verlor zuletzt drei Partien. Auch hier werden unsere Mannen Tugenden benötigen, die sie in Halbzeit 2 gegen Dersimspor ausgepackt haben. Hoffentlich dann von Beginn an…… 


1.Herren mit hochverdientem Heimsieg

Zum 5. Spieltag und dabei dem 4. Heimspiel war Aufsteiger und Tabellenschlusslicht Fortuna Biesdorf zu Gast am Polo.

Nach dem überzeugenden 3:0 der Vorwoche gegen Türkspor sollte die ungeschlagene Serie am besten mit weiteren 3 Punkten natürlich fortgesetzt werden, zumal man aufgrund der Tabellensituation als Favorit ins Spiel ging. Dementsprechend gestaltete sich die Anfangsphase: Die Gäste sehr tiefstehend und es kam kaum Spielfluss zustande. So gab es die erste echte Tormöglichkeit auch erst in Minute 30 durch Cakir, der aber frei vor dem Tor etwas zu lange zögerte und zudem den besser postierten Lemgau übersah. Letzterer wurde dann aber 5 Minuten später im Strafraum sehr schön freigespielt und vom umspielten Keeper vor dem Torabschluss gelegt. Cakir verwandelte den Elfer zur Führung (35.). Dieses Tor sicherlich der Dosenöffner der Partie, waren die Gäste nun gezwungen ihre kompakte Defensive zu öffnen.

In Halbzeit 2 blieben unsere Mannen überlegen und hatten die Partie im Griff. Offensivbemühungen der Biesdorfer wurden oftmals bereits weit vor dem eigenen Strafraum durch Ballgewinn vereitelt, die Gäste über 90 min. ohne eine einzige wirkliche Torchance.

Anders die Offensivabteilung des FSC: Im 5 Minutentakt vergaben Miesner (50. per Kopf nach Ecke), Cakir (60.,) Niederau (65.), Cakir (70. Foulelfmeter) erneut Niederau (75.) und Przesang (80. Lattenschuss) klarste Chancen frei vor dem Tor. So mussten alle FSCer bis zum Schlusspfiff warten, der dann erst die 3 Punkte gesichert bedeutete.

Insgesamt jedoch insbesondere defensiv ein starker Auftritt mit leichtfertigen Schwächen im Abschluss, die heute einen hochverdienten Sieg hätten gefährden können. So aber: Ende gut, alles gut. Mit 11 Punkten steht man nunmehr sensationell auf Platz 4 der Tabelle vor dem Auswärtsspiel bei Al-Dersimspor. Und da hat man sicherlich richtig was gut zu machen. Hagelte es dort letzte Saison beim 0:4 die höchste Saisonniederlage.

Nach nur einem Gegentor unserer Abwehr aus den letzten 450 Spielminuten kann man dafür aber selbstbewusst und optimistisch anreisen...... 


Verdienter Punktgewinn beim SV Empor

Unsere Erste bleibt auch im dritten Saisonspiel ungeschlagen. Auf dem grossen Stadionplatz mit top gepflegtem Naturrasen endete die Partie torlos. Am Ende muss Empor sogar eher mit dem Punkt zufrieden sein als der FSC. Insbesondere in der Schlussphase hatten unsere Jungs bei der Hitzeschlacht auf einem riesen Platz doch physische Vorteile.

Die Startelf bis auf den krankheitsbedingt zu ersetzenden Walter unverändert gegenüber letzter Woche. Beide Teams begannen sicherlich auch ob der Temperaturen vorsichtig, keiner wollte ins offene Messer laufen. So blieb die erste Hälfte taktisch geprägt und weitestgehend höhepunktarm, was Torszenen anging. In Minute 30 Empor mit einem schnellen Spielzug nach Ballverlust und durchaus mit etwas Glück für uns blieb der Pfiff eines möglichen Foulspiels an der Strafraumgrenze aus. Ein Elfmeter wäre sicherluch vertretbar gewesen, zumal der Linienrichter die Fahne auch hob. In der der 35. Minute war es dann Lemgau, der freigespielt die beste Chance des Spiels nach einem über Jürgens, Wolf und Przesang perfekt vorgetragenen Offensivspiel leider aus 10 Metern freistehend über die Latte setzte.

In Häfte zwei die Gastgeber zu Beginn sichtlich engagierter um Offensive bemüht, aber unsere Defensive mit dem erneut starken Schöning stand weitgehend sattelfest und liess bis zum Ende wenig bis gar nichts wirklich Gefährliches zu. Ab Minute 70 erlangten wir dann spürbar mehr Ballbesitz und kamen immer wieder in die Box der Prenzlauer. Doch sowohl Schöning per Kopf aus Nahdistanz, als auch der in Minute 75 eingewechselte Peuschel per Direktabnahme aus 12 Metern verpasten gute Möglichkeiten zur Führung. Am Ende steht ein durchaus leistungsgerechtes Remis mit wenig Torchancen, wenngleich die klareren Möglichkeiten die Weiner-Elf hatte. Man schnupperte dran, an 3 Punkten und der Tabellenführung für einen Tag.

Nun gilt es am kommenden Sonntag die ungeschlagene Miniserie zu Hause gegen Türkspor mit möglichst 3 Punkten zu bestätigen. 


1.Herren mit 3 Punkten gegen FC Brandenburg

Mit einem selbstbewussten und engagierten Auftritt holten sich die Mannen vom Traierteam Weiner/Gerth den ersten Saisonsieg.

Und das zudem völlig verdient und mit dem am Ende höchsten Sieg seit 2 Jahren: 5:1 lautete der Enstand. Bereits in den ersten Minuten waren unsere Mannen hellwach und engagiert. Schon in der 7. Minute hätte es Elfmeter geben müssen, doch Linien- und Schiedsrichter übersahen einen Ellbogencheck an Schöning im Strafraum. Doch nach 10 Minuten war es dann soweit: das 1:0 durch Schönings wuchtigen Kopfball nach einer Wilhelm-Ecke. Die Gäste sichtlich geschockt kamen nicht so richtig ins Spiel, die FSC-Offensive mit Przesang, Lemgau, Wilhelm und Wolf druckvoll. Bereits in Minute 20 klingelte es zum zweiten mal nach einer guten Kombination, Lemgau beim Abschluss allerdings knapp im Seits.

Der Aufsteiger aus Charlottenburg in Hälfte eins nur mit einem Freistoss gefährlich, den Bunzel aber stark parierte. (25.) In Minute 30 dann wieder Lemgau, der erneut schön freigespielt wurde, diesmal den Ball aber knapp neben den Pfosten setzte. Danach kamen die Gäste nach und nach besser ins Spiel und hatten zum Ende der ersten Hälfte dann spielerisches Übergewicht, jedoch ohne zwingende Torgefahr aus dem Spiel heraus. Die Führung zur Halbzeit jedoch hochverdient.

Nach dem Wiederanpfiff dann in Minute 50 sicherlich eine Schlüsselszene des Spiels: Handelfmeter durch Lemgau verschossen. Doch der Linienrichter sah ein zu frühes Verlassen der Torlinie vom Keeper. Im zweiten Versuch machte es Lemgau dann besser und schob zum 2:0 ein. Nur 12 Minuten später erhöhte Miesner in der 62. Minute per Kopf zum 3:0 und der Drops schien gelutscht, zumal Wolf nur kurz danach frei vor dem Keeper mit dem vierten Treffer den Deckel hätte drauftun können. (65.) Doch wie es häufig so ist im Fussball, in Minute 68 bis dahin eigentlich fast aus dem Nichts fiel der Anschlusstreffer. Die Gäste nun wieder "Lunte" riechend erhöhten den Druck und forderten unsere Defensive ordentlich. Ein weiterer Treffer sollte Ihnen aber nicht mehr gelingen.

Als bereits die Nachspielzeit von 4 Minuten angezeigt war, zündete Wolf den Turbo durch die Abwehrreihe und schob diesmal am Torwart vorbei zum 4:1 in Minute 92 ein. Doch den Schlusspunkt sollte in der 94. Minute noch ein Konterpielzug aus dem Lehrbuch werden, den Eickhoff nach Flanke von Jürgens Volley in die Maschen nagelte. Somit stand am Ende ein hochverdienter Sieg, wenngleich in der Höhe sicherlich etwas glücklich zustande gekommen.  

Doch das nimmt man gerne mit und wird sicherlich Rückenwind geben für das erste Auswärtsspiel am kommenden Samstag beim SV Empor. 


Herren scheiden im Pokal gegen Stern 1900 aus
 
Schon die Vorzeichen zur 1.Pokalrunde waren leider nicht optimal. Gleich 6 Ausfälle gab es zu kompensieren, doch der Kader ist breit genug, um solche Herausforderungen zu stemmen.
Mit Stern war natürlich zudem eines der Liga-Top Teams zu Gast (Letztjähriger Berlin-Liga Dritter), was insgesamt damit auf eine schwierige Aufgabe hindeutete. 
 
Im Grunde könnte man das Spiel in einem Satz zusammenfassen: Stern zieht auch in der Höhe verdient mit 3:1 in die nächste Runde ein.
 
Doch ganz so einfach ist es dann doch nicht. Gerade in Halbzeit 1 gab es die eine oder andere Situation, die den Spielverlauf hätte zu unseren Gunsten beeinflussen können. 

Aber der Reihe nach:
 
Die Begegnung zunächst vom Anpfiff weg ohne grosse Höhepunkte in den Strafräumen, Stern sicher fußballerisch gefälliger, aber es ware dann Niederau, der ein schönes Zuspiel in den Strafraum in Minute 35 einnetzte. Nur 5 Minuten später wurde vor dem Torwart Buchweitz freigespielt, er war aber leider im Abschluß etwas zu hektisch. Fällt in der Situation das 2:0 - der Spielverlauf hätte wohlmöglich eine andere Entwicklung genommen.
So aber blieb es beim 1:0 und in Minute 38 schenkten wir den Gästen den Ausgleich nach einer Unkonzentriertheit mit Fehlpass im Spielaufbau. Dem nicht genug, verteidigten wir fünf Minuten später inkonsequent und kassierten das zweite Gegentor. Binnen 5 Minuten warfen wir leider die Führung weg und mussten mit einem Rückstand in die Pause.
 
Wer nun dachte, der FSC spielt druckvoll auf den Ausgleich sah sich getäuscht. Stern gewann zunehmend die Oberhand und drängte uns von Minute 55 bis 80 regelrecht hinten rein. Folgerichtig fiel das 1:3 (60.), dem u.a. nach Lattenknaller (65.) gut und gerne in dieser Phase auch das 1:4 hätte folgen können.
 
Erst zum Ende hin kamen wir wieder zu Aktionen, die Torgefahr hatten. Doch der Anschluß gelang nicht mehr und so beendete der (3 min.zu frühe) Abpfiff die Partie mit einem leistungsgerechten Ergebnis .
Doch schon nächsten Sonntag geht es auf dem Poloplatz weiter mit dem nächsten Liga-Heimspiel gegen Aufsteiger Brandenburg 03. 

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1.Herren mit Punktgewinn nach “Nullnummer“ zum Saisonauftakt

Vor letztlich zum Anpfiff dann doch sehr ordentlicher Kulisse trafen unsere Herren auf TUS Makkabi.

Die Gäste reisten mit einer runderneuerten und qualitativ sicher deutlich stärkeren Mannschaft als in der Vorsaison an.  Dementsprechend nicht nur von der FuWo sicherlich zurecht als Verfolger der Meisterkandidaten eingestuft.

In der Anfangsphase agierten beide Teams zunächst eher nervös und hektisch, das Spiel beiderseits etwas zerfahren. Die erste Tormöglichkeit hatte dann aber der FSC in der 20. Minute. Cakir kam nach einer Ecke im 16ner zum Abschluss, dieser allerdings etwas zu unplatziert, so dass der Torwart parieren konnte.

Die Gäste vor allem im Umschaltspiel gefährlich und temporeich, allerdings zum Glück mit der fehlenden letzten Qualität im Abschluss oder Passspiel. So kamen sie im Grunde in Halbzeit 1 zwar immer wieder unserem Tor gefährlich nahe, wirklich zwingende Chancen ergaben sich aber wenig bis kaum.

Auch unsere Jungs erspielten sich insgesamt wenig echte Tormöglichkeiten, Gefahr entstand meist durch Standards. In der 40. Minute jedoch wurde Przesang schön freigespielt, seine Eingabe vor das Tor wurde mit Handspiel verhindert. Den fälligen Elfer schoss Przesang dann zwar platziert, jedoch ahnte Keeper Sarkawa die Ecke und lenkte den Ball um den Pfosten.

So ging man mit einem 0:0 in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang bis zur 75. Minute das gleiche Bild. Relativ ausgeglichene Partie, die Gäste immer wieder übers Umschaltspiel mit viel Tempo gefährlich, wir eher durch Standards, wie einem schönen Freistoss aus 25 Metern von Bärwolf, der aber ebenfalls stark pariert wurde.

Ab Minute 75  dann die Gäste mit immer mehr Drang zum Tor, unsere Mannen konnten dann in der Schlussphase physisch nichts mehr zusetzen, Makkabi drückte auf den Siegtreffer. Die Jungs stemmten sich aber mit aller Macht dagegen. Am Ende erkämpfte man sich damit ein Remis durch eine gute Abwehrleistung, Konsequenz im Zweikampf und etwas Glück, das uns in der Vorsaison sicherlich nicht immer zugetan war.

Fazit: Ein Punktgewinn zum Saisonauftakt gegen starke Gäste.

Es gibt sicher unbefriedigendere Eröffnungsspiele, denkt man an letztes Jahr.

Nächsten Sontag ist Pokalrunde und Stern 1900 zu Gast am Poloplatz.  Sicherlich alles andere als eine einfache Aufgabe in Runde 1.


 

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