Freitag, August 18, 2017


Frohnauer SC gewinnt den Sportbuzzer-Wanderpokal

 



Die Kicker aus der Bundeshauptstadt setzten sich gegen den FC Mecklenburg Schwerin durch.

© Stefan Peglow
 
 

Gewinner des 18. E-Junioren-Masters des SC Hertha Karstädt wurde gestern Nachmittag die Mannschaft des Frohnauer SC vor dem Team des FC Mecklenburg Schwerin.

Als Belohnung durften die Berliner den großen Sportbuzzer-Wanderpokal der MAZ mitnehmen. Die Trophäe hatten sie sich redlich verdient. Denn sie gestalteten alle ihre Spiele in überzeugender Manier. Es war schön anzusehen, wie die Bundeshauptstädter mit viel Spielwitz und technischer Klasse ihre Siege einfuhren. Die Bilanz des Teams war nahezu makellos: Drei ihrer vier Vorrundenbegegnungen gewannen sie zu Null. Lediglich den Jungs vom der SG Ludwigslust/Grabow gelang es, den Ball einmal im Gehäuse der Frohnauer unterzubringen. Die behielten jedoch mit 2:1 die Oberhand. Das Halbfinale gegen den 1.FC Magdeburg gewannen die Schützlinge von Trainer Andreas Weiner mit 3:0 und sangen: "Finale, Finale, wir stehen im Finale." Der Finalgegner der Berliner waren dann die Schweriner, die in der Vorrunde gegen die Berliner noch mit 0:3 verloren, als Zweiter der GruppeA aber gegen den Sieger der GruppeB, Lok Stendal, mit 1:0 die Nase vorn behielten. Das Finale wurde dann eine ganz enge Kiste in der beide Teams eine starke Vorstellung boten.

Doch der Reihe nach: Alle zehn Mannschaften waren trotz teilweise vereister Straßen pünktlich angereist. Die Absage von Fortschritt Neustadt-Glewe kompensierten die Karstädter mit einer Vertretung des Reckenziner SV. Der Budenzauber, der nicht als Futsalturnier ausgetragen wurde, begann mit den Vorrundenspielen in zwei Fünfer-Staffeln. Dort spielte jeder gegen jeden um die beste Platzierung. In der anschließenden Zwischenrunde (Halbfinale) wurden im Überkreuzvergleich der jeweils beiden Staffelbesten die Final-Teilnehmer ermittelt. Zudem wurden auch die Platzierungsspiele der jeweiligen Staffeldritten, -vierten und -fünften ausgetragen. In der Gruppenphase kristallisierten sich mit Schwerin, Frohnau, Stendal und Magdeburg die Favoriten heraus. Turnierdritter wurden die Jungs aus Stendal, die im kleinen Finale gegen die Magdeburger mit 3:1 die Oberhand behielten. In der Vorrunde hatten sich beide noch torlos getrennt. Das Spiel um Platz fünf entschied der SV Plate gegen Gastgeber Hertha Karstädt im Strafstoßschießen glücklich mit 3:2 für sich. Die Herthaner hatten ihren großen Auftritt bereits im Eröffnungsspiel, als sie die Magdeburger mit einer 0:1-Niederlage vom Parkett schickten.

Im Spiel um Platz sieben zogen die von Klaus-Dieter Waltz betreuten Reckenziner gegen die SG Ludwigslust/Grabow mit 0:2 den Kürzeren. Die Reckenziner hatten in der Vorrunde etwas Pech, als mit Max Karius ein wichtiger Spieler verletzt ausschied. Im Spiel um Platz neun standen sich Hansa Wittstock und der FSV Havelberg gegenüber. Die Dossestädter machten in dieser Partie zwar den ersten Treffer, kassierten dann aber den Ausgleich und denkbar knapp, kurz vor Spielende auch noch den zweiten Gegentreffer.

Das Finalspiel war eine Klasse für sich. Beide Mannschaften gingen selbstbewusst in die Partie. Die Frohnauer spielten etwas angriffsorientierter. Doch knapp sieben Minuten lang konnten sie die Abwehr der Mecklenburger nicht knacken. Als den Berlinern dann doch das 1:0 gelungen war, schien das Spiel gelaufen. Doch die Schweriner schalteten drei Minuten vor Spielende um und eine gute Minute vor Spielende brachte ein Schuss aus dem Hinterhalt den Ausgleich. Frohnau antwortete 25 Sekunden vor dem Schlusspfiff mit dem Siegtreffer.

Bester Spieler war Jonah Rathmann (FC Mecklenburg Schwerin). Marvin Westphal (SV Plate) wurde als bester Torwart geehrt und Ron Günther (sechs Treffer) nahm die Torjäger-Trophäe in Empfang. Die Schiedsrichter Erhard Schulz und Hartmut Drescher hatten leichtes Amtieren.


 

Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten